Model, Mehl und Licht

Vor ein paar Wochen hatte ich die Gelegenheit, an einem Workshop an der Deutschen POP hier in Hannover teilzunehmen: wir hatten dafür ein Model, Mehl und Licht. Sehr spannend also war das Thema: Effektfotografie. Es ging darum, die Bewegungen von Model (= tolle Tänzerin) und Mehl (vom Model selbst oder einer Helferin geworfen) zu koordinieren und mit Blitzlicht „einzufrieren“. Wir hatten dafür einen leeren Raum, einen großen schwarzen Hintergrund und zwei bzw. drei B1-Blitzköpfe, nackt bzw. mit Beauty-Dish davor. Die Blitze wurden nach Count-Down von Hand gezündet vom Workshopleiter Peter Graefe; wir Fotografen mussten passend auslösen …

Das gab insgesamt: richtig viel Aufwand. Sehr viel Mehl in der Luft, auf dem Boden. Und dabei voll viele Fehlsprünge und Fehlbelichtungen. Wir hatten eine Menge schwarze Fotos! Aber noch viel mehr Spaß!!

So ein Shooting ist also tatsächlich sehr anstrengend und braucht viel Geduld. Fotos gibt es vergleichsweise wenige. In zwei Stunden habe ich keine 70 Bilder gemacht; und von denen sind gerade mal die Hälfte einigermaßen brauchbar. Seht selbst. Für mehr einigermaßen bis ganz gute Fotos bräuchte es entsprechend noch viel mehr Übung und gelungene Versuche (Sprünge, Würfe, Blitze …).

Wer hat Lust, so etwas auch einmal zu probieren? Und dazu: ‘nen Raum für so eine „Sauerei“? Dann bringe ich für‘s Model, Mehl und Licht mit 🙂 Würde mich freuen über Interesse und Meldung an fotografie@in-fluenz.de.